Mitarbeiterversetzung: Wie man einen Arbeitsvertrag ordnungsgemäß formalisiert
Mitarbeiterversetzung: Wie man einen Arbeitsvertrag ordnungsgemäß formalisiert
Mitarbeiterversetzung: Wie man einen Arbeitsvertrag ordnungsgemäß formalisiertInternationale Mitarbeiterversetzungen sind für IT-Unternehmen, Fintech-Firmen, Beratungsfirmen und Teams, die hauptsächlich remote arbeiten, längst Standard. Mitarbeiter ziehen nach Spanien, Polen, Portugal, in die Vereinigten Arabischen Emirate und andere Länder und behalten dabei ihre Arbeitsplätze im ausländischen Unternehmen.
Die Versetzung eines Mitarbeiters in ein anderes Land erfordert jedoch mehr als nur die Aktualisierung seiner Adresse im Personalverwaltungssystem. Arbeitgeber sehen sich mit Fragen des Arbeitsrechts, der Lohn- und Gehaltsabrechnung, der Sozialversicherung, der Geldwäschebekämpfung, des Einwanderungsrechts und der Risiken einer Betriebsstätte konfrontiert.
Ein fehlerhaft ausgefüllter internationaler Arbeitsvertrag kann zu Steuernachforderungen, Arbeitskonflikten, Geldstrafen und Problemen mit den lokalen Behörden führen.
Jurisprudential unterstützt die internationale Mitarbeiterversetzung und hilft beim Aufbau rechtskonformer Beschäftigungsstrukturen in der EU, Großbritannien, der Schweiz und den VAE.
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Warum ein Standardarbeitsvertrag bei einem Umzug nicht mehr funktioniert
Wenn ein Mitarbeiter seine Tätigkeit von einem anderen Land aus aufnimmt, entstehen automatisch Fragen:
- welches Arbeitsrecht Anwendung findet
- wo man Steuern zahlen muss
- wo Sozialversicherungsverpflichtungen entstehen
- Ist eine lokale Lohnabrechnung erforderlich?
- Ist eine feste Niederlassung erkennbar?
- Benötige ich eine Einwanderungsgenehmigung?
Bei grenzüberschreitender Fernarbeit können gleichzeitig die Regelungen mehrerer Länder gelten.
Dies gilt insbesondere für:
- Remote-Mitarbeiter
- Führungskräfte
- IT-Spezialisten
- Verkaufsleiter
- Fintech-Mitarbeiter
- Krypto-Unternehmen
- internationale Beratungsteams
Welche Arbeitsgesetze gelten bei der Arbeit aus dem Ausland?
Rom I Verordnung und gewöhnlicher Arbeitsplatz
In der EU spielt die Rom-I-Verordnung eine Schlüsselrolle.
Auch wenn ein Vertrag nach dem Recht eines Landes unterzeichnet wird, kann ein Arbeitnehmer Schutz durch die Gesetze des Landes genießen, in dem er tatsächlich arbeitet.
In der Praxis bedeutet dies Folgendes:
- Das örtliche Arbeitsrecht kann automatisch Anwendung finden.
- Lokale Arbeitnehmerschutzmechanismen entstehen
- Es gelten die örtlichen Entlassungsregeln.
- Es gelten die Arbeitszeitbestimmungen.
- Urlaubs- und Überstundenanforderungen entstehen
Ein Arbeitnehmer kann beispielsweise bei einem britischen Unternehmen unter Vertrag stehen, aber seinen ständigen Wohnsitz in Spanien haben. In diesem Fall können unabhängig von den Vertragsbedingungen spanische Arbeitsgesetze Anwendung finden.
Welche Fehler machen Arbeitgeber am häufigsten?
Die steuerliche Ansässigkeit eines Mitarbeiters ignorieren
Hält sich ein Arbeitnehmer länger als 183 Tage im Ausland auf, kann er dort steuerlich ansässig werden.
Dies betrifft:
- Lohnsteuer
- Quellensteuerverpflichtungen
- Sozialbeiträge
- weltweite Einkommensbesteuerung
- CRS-Berichterstattung
Ohne die korrekte Struktur sind folgende Szenarien möglich:
- Doppelbesteuerung
- Steuerstreitigkeiten
- Strafen für Verstöße gegen die Lohnsteuerbestimmungen
Mangelnde Einhaltung der lokalen Vorschriften
Viele Unternehmen verwenden weiterhin den alten Arbeitsvertrag, ohne ihn an das neue Land anzupassen.
Die lokalen Behörden überprüfen dies jedoch:
- Mindestlohnregeln
- Arbeitszeit
- bezahlter Urlaub
- Verpflichtungen im Bereich Gesundheit und Sicherheit
- Regelungen zur Fernarbeit
- Sozialversicherungsregistrierung
Die Kontrolle wird insbesondere innerhalb der EU aktiv verstärkt.
Gefahr der dauerhaften Niederlassung
Wenn ein Mitarbeiter von einem anderen Land aus Entscheidungen trifft, Verträge unterzeichnet oder Geschäftsentwicklung betreibt, kann das Risiko einer Betriebsstätte entstehen.
Das bedeutet, es ist möglich:
- lokale Unternehmensbesteuerung
- Mehrwertsteuerbelastung
- Registrierungspflichten
- Steuerprüfung
Besonders hohe Risiken bestehen für:
- Verkaufsteams
- Führungskräfte
- Krypto-Unternehmen
- Beratungsfirmen
- Fintech-Unternehmen
Welche Elemente müssen in einem internationalen Arbeitsvertrag enthalten sein?
Angabe des Arbeitsplatzes
Es ist wichtig, dies im Vertrag festzulegen:
- Bedingungen für Fernarbeit
- Arbeitsland
- Umzugsregeln
- Reiseverpflichtungen
- hybrides Arbeitsmodell
Das Fehlen einer klaren Formulierung führt zu rechtlicher Unsicherheit.
Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Ein internationaler Arbeitsvertrag regelt in der Regel gesondert:
- geltendes Recht
- Streitbeilegung
- Zuständigkeit
- lokale obligatorische Schutzmaßnahmen
Doch selbst das Vorhandensein einer Klausel schließt die Anwendung des lokalen Arbeitsrechts nicht immer aus.
Steuern und Sozialversicherung
Es ist entscheidend, Folgendes zu ermitteln:
- Lohnabrechnungsmodell
- Sozialbeiträge
- Pflichten des Arbeitgebers
- Meldepflichten
- A1-Zertifikate innerhalb der EU
In der EU wird die soziale Sicherheit im Allgemeinen durch die Verordnung 883/2004 geregelt.
Wann ist ein lokaler Arbeitsvertrag erforderlich?
In vielen Fällen kann ein ausländischer Arbeitgeber einen Mitarbeiter nicht ohne eine lokale Niederlassung direkt einstellen.
Dann werden folgende verwendet:
- lokale Tochtergesellschaft
- Filiale
- Arbeitgeber des Eintrags EOR
- lokaler Lohnabrechnungsdienstleister
Dies trifft insbesondere dann zu, wenn der Mitarbeiter:
- funktioniert langfristig
- hat lokale Kunden
- führt Managementfunktionen aus
- ist ein Steueransässiger
Arbeitgeber der Stelle und warum er so beliebt geworden ist
Das EOR-Modell ermöglicht:
- Mitarbeiter legal einstellen
- lokale Lohnabrechnung nutzen
- Einhaltung des Arbeitsrechts
- Reduzierung von Compliance-Risiken
Im Jahr 2026 werden viele internationale Unternehmen EOR für Remote-Teams innerhalb der EU nutzen.
Aber EOR löst nicht immer das Problem:
- Fragen der steuerlichen Ansässigkeit
- Managementrisiken
- Exposition gegenüber einer festen Niederlassung
- Fragen des geistigen Eigentums
Welche Länder stellen die größten Herausforderungen dar?
Die strengsten arbeitsrechtlichen Bestimmungen werden üblicherweise in folgenden Bereichen eingehalten:
- Spanien
- Frankreich
- Deutschland
- Italien
- Die Niederlande
Besonderes Augenmerk wird auf Folgendes gelegt:
1. Regelungen zur Fernarbeit
2. Arbeitszeiten
3. Arbeitnehmerschutz
4. Soziale Beiträge
5. Tarifverträge
Warum Krypto- und Fintech-Unternehmen einem hohen Risiko ausgesetzt sind
Für Krypto-Fintech-Unternehmen und regulierte Unternehmen werden zusätzlich folgende Aspekte analysiert:
- Regelungen zur Fernarbeit
- Arbeitszeit
- Arbeitnehmerschutz
- Sozialbeiträge
- Tarifverträge
Die Aufsichtsbehörden überprüfen zunehmend, wo wichtige Mitarbeiter von Unternehmen tatsächlich arbeiten.
Wie Jurisprudential bei der internationalen Mitarbeiterversetzung hilft
Jurisprudential bietet Unterstützung bei der Gestaltung internationaler Beschäftigungsstrukturen für Unternehmen und Gründer, die in der EU, Großbritannien, der Schweiz und den VAE tätig sind.
Die Begleitung umfasst:
- internationale Arbeitsabkommen
- Umzugsstrategie
- Gehaltsabrechnungsstrukturierung
- Steuerplanung
- Sozialversicherungsanalyse
- Überprüfung der Betriebsstätte
- AML Compliance
- EOR-Strukturierung
separat analysiert CRS DAC6 CFC und grenzüberschreitende Beschäftigungsrisiken.
Für wen ist die korrekte Formalisierung internationaler Arbeitsverträge besonders wichtig?
Eine ordnungsgemäße Abwicklung des Umzugs ist von entscheidender Bedeutung für:
1. IT-Unternehmen
2. Fintech-Unternehmen
3. SaaS-Projekte
4. Beratungsfirmen
5. Krypto-Unternehmen
6. Internationale Startups
7. Remote-First-Teams
Eine gut konzipierte internationale Beschäftigungsstruktur hilft, Steuerstreitigkeiten, Arbeitskonflikte und Probleme mit der Einhaltung von Vorschriften zu vermeiden, wenn Mitarbeiter international tätig sind.
